Sonntag, 15. Mai 2011

Der REWE-Kundenservice

Es geht in diesem Post nicht um Lobhudelei. Soviel vorweg. 
Aber neben allem Gemecker über die Servicewüste Deutschland soll auch mal Erwähnung finden, was wirklich kundenfreundlich ist!
Zu den regelmäßigen Genüssen am Küchentisch des Küchenschreck gehören selbstgemachte Fajitas. Dazu schneide man beliebiges Gemüse in winzige Stücke, einen kräftigen Käse in grobe Hobel, reiche nach Appetit angebratenes Hühnerfleisch oder Hack, die Guacamole und die Weizentortillas nicht zu vergessen. Alle Zutaten werden bausatzmäßig in diesen Tortillafladen eingerollt.
Normalerweise ist das auch immer ein Genuss.
Nicht allerdings, als wir kürzlich bei REWE Tortillafladen aus der Genuss-Edition kauften und feststellen mussten, dass sämtliche Fladen aneinanderklebten. Nach vielerlei vorsichtigen Versuchen, die Dinger voneinander zu lösen, standen wir mit durchlöcherten Fetzen da und der Fajita-Abend war sprichwörtlich "gegessen".

Ich war so sauer, dass ich mit hingesetzt habe, um mich bei REWE ordentlich zu beschweren. Denn die Fladen mussten wir leider entsorgen. Einige Tage später fand ich Post im Briefkasten - von REWE. 
Darin ein dickes Entschuldigungsschreiben: 
"...aufgrund Ihrer Beanstandung haben wir uns umgehend mit dem Lieferanten in Verbindung gesetzt und eine Überprüfung der Rückstellmuster veranlasst... bitte entschuldigen Sie die Ihnen entstandenen Unannehmlichkeiten. Als Ausgleich erhalten Sie anbei einen Warengutschein in Höhe von 5 €, sowie einen Gratiscoupon aus unserem REWE-Sortiment.... Wir freuen uns, wenn wir Sie weiterhin zu unserem Kundenkreis zählen können..."
Da hat sich das Beschweren doch auch mal ausgezahlt. Nicht, dass ich so etwas jetzt vorsätzlich und öfter machen wollte, aber es zeigt doch, dass wir Kunden wenigstens dieser großen Supermarktkette nicht völlig egal sind und man einigermaßen ernst genommen wird. 

Danke an REWE. Viele andere können sich von diesem Engagement eine dicke Scheibe abschneiden!

Dienstag, 8. März 2011

Griechische Vorfreude


Im vergangenen Jahr hatten wir ja an dieser Stelle einen wahren Lobgesang auf das Aldemar Royal Mare auf Kreta gepostet. Nicht, dass wir den jetzt zurücknehmen wollen - keineswegs! Im Mai gehts wieder dorthin und wir freuen uns schon sehr!

Dass Aldemar sich wirklich um seine Gäste bemüht, will ich Euch heute erzählen. 

Jedes Jahr veranstaltet das griechische Unternehmen ein sogenanntes Gourmet Touring. Reiseveranstalter, Reisebüros und Aldemar-Kunden werden in verschiedenen deutschen Städten zu einem griechischen Abend eingeladen. Unter Anleitung der mitreisenden Aldemar-Gourmet-Köche wird gemeinsam gekocht und gegessen. Dabei erfährt man hier und da etwas über griechische Kultur und (natürlich) auch über Aldemar. Ein bisschen Werbung darf bei so viel Aufwand natürlich auch sein. Ich habe mich sehr über die Einladung gefreut, denn in diesem Jahr darf erstmals an jeder Veranstaltung auch ein (Stamm)Gast teilnehmen. 

Das Gourmet-Event fand Ende Januar in einer Kochschule in Berlin statt und war wirklich ein Erlebnis. Ich habe Euch ein paar Fotos (hier gibts auch ein kleines Video, gedreht vom Sales Director Europe Christos Tassakos) mitgebracht. Ich hatte einen unterhaltsamen, interessanten Abend mit wunderbarem griechischen Essen im Kreise wirklich unkomplizierter, aufgeschlossener Menschen. Am Ende des Abends gab es eine kleine Verlosung, bei der ich sogar noch einen Douglas-Gutschein gewonnen habe :-)!

  

Donnerstag, 3. Februar 2011

Post von Bertine

Die liebe Marita findet in ihrem Blog ständig ganz wunderhübsche und ausgefallene große und kleine Kleinigkeiten. So brauchte sie mich neulich auf den Onlineshop von Bertine und ich war hin und weg. Natürlich wurde sofort eine Großbestellung ausgelöst und jetzt freuen sich unsere Marmeladengläser schon auf die nächste Obstsaison und auf ihre zauberhafte Dekoration mit den tollen Stickern, an denen ich wirklich nicht vorbei kam.

Mittwoch, 2. Februar 2011

Schneller Neujahrsnachtrag

Kaum versieht man sich, da ist das neue Jahr schon wieder einen ganzen Monat alt und wir haben zwischendrin ganz schön geschlemmt.
Heute zeigen wir Euch unser traditionelles Neujahrsessen: Szegediner Gulasch. 
Keine Ahnung, warum es ausgerechnet dieses Essen ist. Es gibt keine besondere Bewandtnis und keinen Brauch, nichtmal einen passenden Spruch dazu (wie zur Silvesterlinsensuppe, die ja im neuen Jahr viel Geld verspricht). Seit ewigen Zeiten steht das ungarische Gericht inclusive böhmischer Knödel am 1. Januar auf dem Tisch und alles freut sich drauf.

Rezept gefällig? Bitteschön:

Zutaten für das Gulasch (locker ausreichend für 2 Personen):
500 g mageres Rindfleisch in mundgerechten Würfeln
500 g frisches Sauerkraut
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
Pfeffer, Salz, edelsüßer Paprika
Ketchup, Paprikamark
1 Lorbeerblatt
saure Sahne (1-3 EL)

Zubereitung:
* Zwiebel und Knoblauch in neutralem Öl oder Margarine glasig schwitzen
* Fleisch mit Pfeffer und Salz würzen, zugeben und rundherum anbraten
* Sauerkraut zufügen und alles gut vermengen
* würzen mit etwas Salz, Lorbeer, Paprikamark (ca. 10 cm aus der Tube drücken), Ketchup und edelsüßem Paprika, anschl. wieder gut durchrühren
* auf kleinerer Hitze 1 Stunde köcheln lassen, dabei regelmäßig umrühren
* Kraut vom Herd nehmen und mit saurer Sahne abschmecken

Achtung!
Das Szegediner Gulasch schmeckt erst so richtig, wenn es gut durchgezogen ist. Also am besten am Tag vor dem Verzehr zubereiten.

Böhmische Knödel
Man benötigt Mehl, Wasser, etwas Backpulver, 1 Ei und ein bisschen Salz, stellt aus allen Zutaten einen Teig her, der schön weich, aber nicht mehr klebrig ist und formt daraus einen Laib, der einem Brot ähnelt. Diesen schneidet man auf einer Seite in der Mitte ganz wenig über die gesamte Länge ein. Im Salzwasser 15 Minuten von beiden Seiten kochen lassen. Serviert wird das Knödel in Scheiben aufgeschnitten.

Guten Appetit!