Sonntag, 28. November 2010

Adventsbäckerei


Lustig, lustig, tralalalalaaaa :-)


Advent, Advent. Beim Küchenschreck gab es den ersten Stollen (leider gekaufter) und gemütliches Kerzenlicht.
Um richtig in Weihnachtsstimmung zu kommen, findet sich hier bei uns eine bunte Truppe zur wöchentlichen Adventsbäckerei zusammen. Jede Woche eine andere Küche, jede Woche bringt jeder ein Lieblingsrezept mit. Das wird gebacken, dabei reichlich geschnattert...und hinterher wird gerecht durch alle geteilt. So haben wir immer reichlich Ideen für neue Plätzchenrezepte und eine wahre Vielfalt an Weihnachtskeksen, die wir mit Genuss verputzen oder von Herzen verschenken können.
Hier unsere Rezeptideen 2010 (alle Bilder per Klick auch in groß zur Ansicht):













Ninas Haferflockenplätzchen

Ninas Plätzchen kurz vor dem Backen
125 gSüßrahmbutter
80 g Rohrohrzucker
2 Eigelb
3-4 EL Orangensaft - möglichst frisch gepresst
100 g Mehl
1 Messerspitze Backpulver
150 g Haferschmelzflocken
Für die Glasur:
150 g Puderzucker
Orangen- oder Zitronensaft



* Alle Zutaten zimmerwarm verarbeiten.
* Butter und Zucker schaumig rühren
* Mehl sieben und sorgfältig mit Backpulver vermischen
* Schmelzflocken und Mehlmischung zum Zuckerschaum geben
* Eigelb und Orangensaft hinzufügen
* Teig 1/2 cm dick ausrollen und Plätzchen in gewünschten Formen ausstechen
* 13-15 Minuten bei 200°C goldgelb backen
* die noch heißen Plätzchen mit der Puderzucker-Saftglasur bestreichen und auskühlen lassen

Ninas Kokosmakronen
Team "Kokosmakrone"

4 Eiweiß
160 g Zucker
150 - 200 g Kokosflocken
Backoblaten

* kühlschrankkaltes Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen
* Zucker und Kokosflocken mischen und vorsichtig unter den Eischnee heben
* mit 2 Teelöffeln kleine Makronen formen
* bei 120-130°C 20-25 im Backofen trocknen

Anjas Vanillekipferln

250 g Mehl
150-200 g Butter
50 g geriebene Mandeln
50 g geriebene Haselnüsse
60 g Vanillezucker (ca. 7 Tütchen)

* alle Zutaten zimmerwarm gut miteinander vermischen
* aus dem Teig eine Rolle formen und diese 1 Stunde im Kühlschrank
kühlen
* aus der Rolle Stücke schneiden und Kipferl formen
* Kipferln bei ca. 160 °C 10 Minuten backen
* etwas abkühlen lassen und vorsichtig in reichlich Puderzucker wälzen


Schwarz-weiß Gebäck für Basti

für den hellen Teig:
250 g Mehl
1 gestr. TL Backpulver
150 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1/2 Rumaroma (alternativ Butter-Vanille-Aroma)
1 Ei
125 g weiche Butter oder Margarine

* Mehl mit Backpulver mischen und in eine Rührschüssel sieben
* restliche Zutaten zufügen und gut durchkneten
* es muss ein glatter Teig entstehen
* die Hälfte des Teiges zu einer Kugel formen und kalt stellen

für den dunklen Teig:
20 g Kakao
15 g Zucker
1 EL Milch
* Zutaten verrühren und zur anderen Hälfte des hellen Teigen geben
* ebenfalls etwas kalt stellen

Verarbeitung:
* beide Teige zu gleich großen Rechtecken ausrollen (nicht zu groß)
* eine Teighälfte dünn mit Eiweiß bestreichen
* die andere Hälfte drauflegen
* beides fest zusammenrollen
* aus dieser Rolle werden Scheiben geschnitten, die die Plätzchen ergeben
* bei 170-200°C backen
ACHTUNG! Platz zwischen den Plätzchen lassen, da sie gern und gut aufgehen


Viel Spaß beim Nachbacken und Guten Appetit!

Montag, 15. November 2010

In der eigenen Küche: Apfel-Zimt-Küchlein

Seit einiger Zeit schauen wir immer mal im Blog von Nadine vorbei. Sie hat wundervolle Dekoideen und macht davon ganz zauberhafte Fotos. Ab und zu verrät sie uns auch das ein oder andere Rezept, denn sie backt sehr gern. Die Sachen sind sehr einfach nachzumachen und gehen immer super schnell. Davon ganz abgesehen, dass sie wirklich richtig gut sind.
Neulich hatte Nadine kleine Apfel-Zimt-Küchlein gebacken. Das Rezept trieb uns glatt ein Pfützchen auf die Zunge, so dass ich die kleinen Kuchen nachgebacken habe. Beim Freundinnen-Kaffee-Klatsch kruz darauf fanden sie großen Anklang.

Und hier für Euch zum Nachmachen das Rezept:


125 g Butter
140 g Zucker
1/2 TL Zimt
2 Eier
200 g Mehl
2 TL Backpulver
3 Äpfel
4 TL Zucker
1 TL Zimt
1 Butter, Zucker und Zimt schaumig schlagen
2 Eier unterrühren
3 Mehl und Backpulver mischen und unterheben
4 Teig in Muffinform füllen
5 Äpfel schälen, in Spalten schneiden und auf den Teig legen
6 Zucker und Zimt mischen und über die Äpfel geben
6 bei 160° C (Umluft) ca. 25 Minuten backen

Guten Appetit!

Samstag, 30. Oktober 2010

Huhuuuuuuuuu... Halloween



Morgen ist Halloween.

Ursprünglich in Irland gefeiert und von irischen Einwanderern in die USA eingeführt, ist Halloween ein Fest am Vorabend von Allerheiligen, also in der Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November. Der Ursprung des Festes ist in Forscherkreisen strittig (siehe auch HIER).
In den 1990er Jahren schwappte das Fest um ausgehöhlte Kürbisse und herumgeisternde Gespenster auch nach Deutschland und wird hierzulande mehr und mehr mit Begeisterung zelebriert.
Auch im Hause Küchenschreck steigen alljährliche Halloweenparties, bei denen wir Gruselmenüs servieren und uns zum Schauer-Heimkino zusammenfinden. Allein die Vorbereitung ist schon  Party genug.
Für alle unter Euch, die noch nicht wissen, wie sie ihre Gäste möglichst gruselig empfangen können, haben wir für Euch eine ganz großartige Website aufgetan. Bei Superpunch findet Ihr Anregungen für Menüs, Speisegestaltung, Deko, Kostüme und Kürbisgestaltungen. Wir sind begeistert und haben hier für Euch auch paar nette Bildchen aus dem Blog kopiert.




   


Donnerstag, 21. Oktober 2010

Suppenkasper

Herbstzeit - Suppenzeit!
Heute wollen wir Euch mal wieder ein besonderes Schmankerl empfehlen. Eigentlich sind es gleich 33. Von unserer Freundin und Nachbarin Nina haben wir nämlich ein ganz tolles Kochbuch geliehen bekommen. Es heißt "33 magische Suppen" von Marion Grillparzer und ist im GU-Verlag erschienen. Auf knapp 140 Seiten wird endlich Schluss gemacht mit dem Ammenmärchen von pampigen und zerkochten Eintöpfen, in denen Groß und Klein nur herumstochert. Das Besondere: jedes Rezept hat eine bestimmte Wirkung auf den Körper. So gibt es zum Beispiel die Pin Pin Suppe, die lebensverlängernd wirken soll, wenn man sie regelmäßig genießt. Eine 9-Kräuter-Suppe soll gegen Frühjahrsmüdigkeit helfen. Die Grießnockerlnsuppe stärkt unser Qi, mit der Shitakesuppe weckt man den inneren Doktor und selbstverständlich gibt es auch eine entschlackende Basenbrühe oder das Rezept für die magische Kohlsuppe. Alle Rezepte sind liebevoll gestaltet, bebildert und neben den obligatorischen Zubereitungshinweisen findet man umfangreiche Informationen, warum welche Suppe wie wirkt. 
Gestern durfte ich eine Glücks-Kürbis-Suppe probieren, die einfach köstlich war! Nach eingehendem Studium des hübschen Büchleins waren wir begeistert und halten deshalb nicht hinter dem Berg. Und weil Suppen und Eintöpfe in der kalten Jahreszeit den Körper hervorragend von innen wärmen, geben wir die Empfehlung hier sehr gern an Euch weiter.
Kennt jemand dieses Kochbuch? Was habt Ihr für Erfahrungen gemacht? Wir freuen uns auf Eure Kommentare!

Dienstag, 21. September 2010

Oh Wunder...Holunder!

erste Kostprobe...
Nach diesem kurzen Sommer ist es mittlerweile leider wahr - der Herbst ist da.
Wir lassen uns allerdings von den ersten kalten Nächten nicht schrecken und genießen die schönen Seiten des Herbstes... die Farbenpracht in der Natur, die sich ankündigt und natürlich die vielen reifenden Früchte...Äpfel, Birnen uuuund HOLUNDER!
Auf unserer kleinen Radtour ins Golmer Luch, direkt im Potsdamer Umland haben wir tolle Holunderbüsche entdeckt, unseren Rucksack vollgepackt und nach stundenlangem Waschen, Zupfen und Aussortieren waren die vielen kleinen Holunderbeerchen perfekt auf ihre eigentliche Bestimmung vorbereitet - Holundermarmelade! Die ist nicht nur gesund, sondern schmeckt auch noch lecker. Aus den 3,5 kg gesammelter Holunderbeeren haben wir 22 Gläschen mit unterschiedlichsten Marmeladen hergestellt: Holunder pur, Holunder-Birne-Rum, Holunder-Vanille und Holunder-Orange. Jetzt freuen wir uns auf ganz viele Marmeladenbrötchen und auch unsere Freunde werden es uns danken, denn die werden natürlich auch beschenkt.

gepflückte Holunderdolden
in unserer Badewanne  
neues Haustier mitgebracht :-)

  
nach 4 Stunden des Zupfens und
Aussortierens...viele, viele Beeren 

Mittwoch, 4. August 2010

Post aus Kreta

Ihr Lieben,
heute schreiben wir Euch von einem wunderbaren Ort. Wir sind auf Kreta, genauer gesagt sind wir in einem kleinen Ort mit Namen Anissaras. Trotz weniger Kilometer zum Flughafen Heraklion landet man hier in einer ruhigen Oase am kristallklaren Wasser des Mittelmeeres. 
Wie bereits im letzten Jahr findet hier die Extended Semantic Web Conference statt, weshalb wir auch im gleichen Hotel untergebracht sind. Schon letztes Jahr hätte ich zu gern etwas über das "Royal Mare" gepostet, aber irgendwie blieben die Tage auf Kreta eine wunderschöne Erinnerung und der Beitrag geriet in Vergessenheit. Nun aber hat Griechenland arge Schwierigkeiten und viele Menschen fangen an zu schimpfen und sich abzuwenden. Dabei ist es jetzt einmal mehr wichtig, europäischen Patriotismus (statt mit den Fingern aufeinander) zu zeigen und deshalb gibt es jetzt eine große Portion griechische Gastfreundschaft zum Lesen und Anschauen!


Aldemar ist einer der führenden Hotelketten in Griechenland mit insgesamt 5.500-Bett Kapazität und 1.800 Mitarbeitern. 4 dieser Luxusanlagen stehen hier auf Kreta: die elegant-luxuriöse Spa-Anlage "Royal Mare", das vielseitige Familien- und Tagungshotel  "Knossos Royal" mit seiner Privatanlage "Royal Villas" und das lebendige, familienfreundliche"Cretan Village"
Wer jetzt meint, wir säßen in grauen, lauten Einheitsbetonbauten fest, der irrt gewaltig! Jede Anlage ist ein in sich geschlossener Mikrokosmos und versetzt den Reisenden bereits bei der Ankunft in wohliges Urlaubsfeeling. 
Unsere Zeit beginnt mit einer herzlichen Begrüßung und einer kurzen Fahrt durch die Anlage im Elektromobil zu unserem Domizil für die nächsten Tage. Uns erwartet ein mehr als geräumiges Zimmer...denn weil noch Vorsaison ist, das Hotel nicht ganz ausgebucht und wir sozusagen "Wiederholungstäter" sind, dürfen wir in einer Juniorsuite wohnen. Mit eigenem Privatpool. Im Zimmer liegen kuschelige Bademäntel und Hausschuhe bereit, frische Blumen verströmen einen wohligen Duft, Obst und Gebäck stehen neben Ouzo und gekühltem Sekt. Im letzten Jahr erfuhren wir bereits einen ähnlichen Service, der auch in allen Standartzimmern gewährleistet wird (außer vielleicht den täglich wechselnden Obst- und Gebäckköstlichkeiten). Was will man mehr. 
Zufrieden schlendern wir durch die üppig begrünte Anlage, die einer kleinen Stadt gleicht: Alle Zimmer und Suiten sind in einer Art 2stöckiger Wohnanlage gebaut, umsäumt von sehr gepflegten grünen Hecken und blühenden Sträuchern. Dazwischen entdeckt man die kleinen Privatpools, von denen es hier insgesamt 23 gibt, die 3 großen Pools der Anlage und das Hallenschwimmbad nicht zu vergessen. Dazwischen findet man einen winzigen Boulevard mit kleinen Geschäften, eine Sushi-Bar, eine Taverne und ein Restaurant, das mit seinem Pavillon mitten in einem azurblauen Wasserbecken thront. Treppab findet man die Beachbar und landet dann, begleitet von einer frischen salzigen Brise direkt am Meer. Hier unten befindet sich der hoteleigene Strand mit Sonnenschirmen und -liegen. Leider ist der Bereich recht abschüssig, stehen die Liegen dicht an dicht und leider sind die meisten Liegen mächtig durchgelegen, so dass man sich den Strandaufenthalt gut überlegen muss. 
Am nächsten Morgen frühstücken wir in dem Pavillon-Restaurant in idyllischer Ruhe. Es gehört u.a. zum Service für Suiten-Bewohner, dass man hier unten frühstücken kann und nicht nach ganz oben ins Hauptrestaurant laufen muss. Herrlich! Ein mehr als reichhaltiges Buffet wartet auf uns und wir wissen gar nicht, wo wir zuerst anfangen sollen und ärgern uns einmal mehr, dass der Magen nur begrenzte Kapazitäten hat. 
Danach schauen wir uns im 3-etagigen Hauptgebäude um. Eine großzügige Hotelhalle mit vielen gemütlichen Sitzgruppen bildet das Zentrum. Von dort aus gelangt man in eine Pianobar mit loungigem Außenbereich, der einen atemberaubenden Blick übers Meer bietet und sofort sehr romantische Gefühle (jedenfalls bei mir) erzeugt.... Auch von dort zu erreichen sind mehrere Gemeinschaftsräume, in denen man Fernsehen schauen kann, seine emails lesen (in der ganzen Anlage gibt es freies WLan und selbst wenn man ohne Laptop reist, finden sich hier Computer, mit denen man auch im Urlaub auf Wunsch immer am Ball bleiben kann), sich besprechen oder mit den Reiseleitern der vielen Anbieter seine Touren buchen kann. Darüber erhebt sich das Main Restaurant, ein großer Raum, der einem riesigen Buffet Platz bietet. Auch hier Leckereien in Hülle und Fülle und wuselnde Geschäftigkeit. Im unteren Bereich des Haupthauses geht es ruhiger zu. Edelboutiquen, ein Juwelier und er Aldemar-Shop bieten betuchten Gästen eine breite Auswahl zum Kauf an. Ums Eck gibt es noch eine Pizzeria, einen Friseursalon und einen kleinen Kiosk, in dem man sich eindecken kann, wenn einem die Sonnencreme augegangen ist oder man für den kleinen Hunger oder Durst zwischendrin nicht extra eins der vielen Restaurants besuchen möchte. 
Auf unserer Erkundungstour entdecken wir auch den Mini Club, einem gesonderten Bereich, in dem Gast-Kinder im Alter von 4-12 in der Zeit von 10-18 Uhr täglich von einem geschulten Team betreut, unterhalten und versorgt werden können. Dabei gibt es auch hier ein Spezialrestaurant für die Kleinen mit Speisen, die auf Kinderbedürfnisse ausgerichtet sind.
Für alle, die sich sportlich betätigen möchten, ist ein Animationsteam unterwegs. Sehr wohltuend ist es für uns, dass diese Animation präsent ist ohne sich aufzudrängen. Den Infoboards in der Lobby kann man entnehmen, was geboten wird und mit einem sanften Weckruf quer über den Pool sickert kurz die aktuelle Action in den Hörgang... der man dann folgen kann oder auch nicht.
Highlight im Royal Mare ist eins der 10 besten Thalasso-Zentren der Welt, das "Royal Mare Thalasso" Auf geschätzten 4000 qm erfährt sich wahrhaft, was luxuriöses Spa bedeutet. Von der Ernährungsberatung, über Personal Training, verschiedenste Schönheits-Programme für Sie und Ihn, Massagen und Hydrotherapie, Oriental Hammam.... die Angebote sind vielfältig und decken alle Bedürfnisse des wellness- und beautyhungrigen Gastes. Leider haben wir uns nur einen groben Überblick über alle Angebote verschaffen können, so dass wir hier im Einzelnen nicht auf das Spa-Center eingehen können. Im nächsten Jahr allerdings buchen wir bestimmt die ein oder andere Behandlung, die dann bestimmt einen umfangreichen Beitrag im Schminktantenblog bekommt ;-).

Vom Verkaufsleiter des Hotels Christos Tasakos erfahren wir außerdem etwas, das uns aufhorchen lässt und uns restlos von diesem Ort begeistert:
Aldemar gilt mit seinem Programm "Mare verde" als Vorreiter des grünen Tourismus in Europa. Recycling, schonender Umgang mit Ressourcen, Verwendung umweltschonender Verpackungen, finanzielle Unterstützung regionaler Initiativen und Einkauf bei ortsansässigen Produzenten gehören zum guten Ton bei Aldemar und wird deshalb nicht zu Unrecht als "Europas führende grüne Hotelkette" bezeichnet. Dabei müssen wir hier auch gleich noch die tollen Beautyprodukte der griechischen Luxus-Bio-Marke Korres erwähnen, die in jedem Badezimmer warten und immer nachgefüllt werden, sobald eines davon leer ist. 


Zusammenfassend möchten wir Euch sagen, dass wir hier einen wundervollen Platz entdeckt haben, den wir Euch wärmstens ans Herz legen wollen. Freundliche Menschen, deren Lächeln von Herzen kommt an einem Ort, an dem man den Alltag vom ersten Moment an zurücklassen kann und an dem man sich vollkommen willkommen fühlt!

Wir haben uns gefreut zu hören, dass auch im nächsten Jahr die ESWC wieder an diesem schönen Plätzchen stattfinden wird und freuen uns jetzt bereits auf ein Wiedersehen auf Kreta.

Ach ja... wir schicken Euch auch noch ein paar Fotos mit, damit Ihr seht, wie traumhaft es hier ist.

Liebe Grüße von Eurem Küchenschreck

Mittwoch, 21. Juli 2010

Süßer Sommer

Im letzten Jahr bekamen wir von einer lieben Freundin ein Pfirsichbäumchen geschenkt. Nachdem es den Winter ganz nackt und entlaubt im Treppenhaus verbringen musste, überraschte es uns im Frühling mit einer üppigen rosa Blütenpracht und beschenkte uns kürzlich mit 2 großen, runden, saftigen Pfirsichen als dank für die gute Pflege:

Unser Pfirsichbäumchen im März 2010  
...und im Juli 2010 :-)

Montag, 5. Juli 2010

Popcorn

Manchmal geht es ja in unseren Hotel- und Restaurantkritiken noch besser zu, als in der Loge von Waldorf & Statler aus der Muppetshow. Und wir bekennen uns als unerschütterliche Fans der schrulligen Puppen.
Neulich haben wir bei boing boing das folgende Video entdeckt und haben so gelacht, dass wir es Euch auf gar keinen Fall vorenthalten wollen...dann mal los "Shrimpies":

Sonntag, 13. Juni 2010

In der eigenen Küche: Thüringer Mooskuchen

Da haben unsere Freunde aber neulich nicht schlecht geschaut, als wir ihnen unseren Spezialkuchen mit der grünen Decke kredenzten. Die Rede ist von Mooskuchen. Und weil es bereits im letzten Beitrag um Thüringische Spezialitäten ging, wollen wir Euch eins unserer liebsten Kuchenrezepte nicht vorenthalten. Der Mooskuchen ist ein sehr, sehr leckerer Schokoladenkuchen mit Eischnee-Glasur, die mit Kaffee bestreut wird...durch den Kaffee wird die Decke nach einiger Zeit grünlich und gibt dem Kuchen seinen Namen.

Man nehme:

für den Boden
350g Mehl
300g Margarine
300g Zucker
6 Eigelb
250ml saure Sahne
1 gestrichener TL Natron
3 EL Kakao

für den Belag
6 Eiweiß
3 EL Puderzucker
125g Hartfett (Palmin)
Kaffeepulver

und bereite daraus einen Kuchen wie folgt:

Alle Zutaten müssen Zimmertemperatur haben. Zucker und Eigelb schaumig rühren. Margarine, saure Sahne, Kakao, Natron und Mehl nach und nach zugeben und zu einer teigigen Masse zusammenrühren. Masse auf einem gefetteten Backblech verteilen und 20 Minuten bei 180°C backen.
Den Teig auskühlen lassen.
Für den Belag das Hartfett zerlassen und auskühlen lassen. Eiweiß mit Puderzucker mischen und steif schlagen. Erkaltetes Hartfett nach und nach vorsichtig einrühren und Eiweißmasse nochmals ca. 5 Minuten schlagen. Diese Masse dann auf dem ausgekühlten Kuchen verteilen und mit Kaffeepulver bestreuen. Nach 1-2 Stunden beginnt die Grünfärbung. Wer also ein optimales Moss-Ergbnis haben möchte, lässt den Kuchen vor dem Anschnitt über nach an einem kühlen Ort stehen. Dann können sich auch alle Aromen optimal verteilen und der Kuchen schmeckt nochmal so gut.

Guten Appetit an alle Leckermäulchen!

Samstag, 12. Juni 2010

Die Grillsaison ist endlich eröffnet!

Ja, ja, ja... wir sind wiedermal etwas spät. 
Nichts desto Trotz wollen wir Euch die neueste Errungenschaft im küchenschreck'schen Haushalt nicht vorenthalten. Als waschechte Thüringerin bzw. Thüringenliebhaber müssen wir hier in unserem neuen Zuhause in Brandenburg selbstverständlich die Thüringische Flagge patriotisch ganz, ganz hoch halten. 
Denn da ein Thüringer ohne seine geliebte Bratwurst ein Krüppel ist, haben wir uns für die heimische Terasse kürzlich einen Standsäulengrill "Modell Erfurt" besorgt. Bereits der Name des Grill-Modells lässt deutliche Rückschlüsse auf die liebste Sommer-Freizeit-Beschäftigung des gemeinen Thüringers zu.
Tja,mit seiner Bratwurst da ist der Thüringer eigen. Immerhin findet sich die älteste bekannte urkundliche Erwähnung einer Bratwurst bereits 1404 im Thüringischen Staatsarchiv Rudolstadt in einer Abschrift der Propsteirechnung des Arnstädter Jungfrauenklosters. Heutzutage gibt es Spezialisten, die ihrer Liebe zu landestypischem Grillgut mit dem traditionellen Angrillen am 1.Januar und dem Abgrillen am 31.Dezember fröhnen. 
Nicht nur spezielle Rezepturen, bei denen mindestens 51% der Zutaten aus Thüringen stammen müssen, machen den ganz besonderen Geschmack aus, sondern auch die Zubereitung. Eine Thüringer Wurst ohne Holzkohlegrill (Buchenholzkohle) ist keine Original Thüringer Rostbratwurst mehr.  So kommt es zwischen Potsdam und Berlin des öfteren zu heftigen Auseinandersetzungen an Grillständen und Imbissbuden, die "Original Thüringer Rostbratwürste" vom Elektrogrill anbieten. Da genügt ein geschulter Kennerblick, um zu erkennen, dass gute Würste in Brandenburg rar sind.
Und deshalb gibts ab sofort regelmäßig frischen Thüringer Bratwurstimport, der stilecht auf Buchenholzkohle gebrutzelt wird. Aber nicht nur die Würste landen auf dem Grill sondern ab sofort auch frischer Fisch und Gemüse aller Art... ach wie schön kann Sommer sein!







Dienstag, 25. Mai 2010

Die schlimmsten Getränke der Welt-eine Kalorienbilanz

Die Mens Health veröffentlichte kürzlich eine Fotostrecke mit den wohl kalorienreichsten Getränken der Welt. Abgebildet sind hierbei Getränke vom Energy-Drink bis zum Kaffeemix neben der Menge ihrer äquivalenten Lebensmittel.
Vergleichsweise harmlos schneidet da z.B. 1 Büchse Arizona Kiwi Strawberry ab. Mit 345 kcal und 81g Zucker entspricht diese Dosenmenge 7 gut gefüllten Müslischüsselchen Frootloops.
Heftiger dagegen ist da schon der Dairy Queen Caramel MooLatte (24 fl oz), der mit 870 Kalorien, 24 g Fett und 112 g Zucker auf den Hüften landet und damit 12 Dunkin’ Donuts Bavarian Creme Doughnuts enstpricht. Das ist aber noch lange nicht der Oberburner, denn der Caramel Latte ist nur Platz 8 im Ranking.
Das Schlimmste, was man sich in Amerika rein kalorientechnisch hinter die Binde gießen kannund damit unumstritten Platz 1 der Getränkeliste belegt, ist der Cold Stone PB&C ("Gotta Have It" Größe, 24 fl oz). Der sorgt mit ganzen 2010 kcal für rundes Unwohlsein, wenn man bedenkt, dass diese Kalorienanzahl knapp dem Tagesbedarf eines normal arbeitenden Erwachsenen entspricht.
Brrr.... da widme ich mich jetzt lieber einer guten Tasse frischgemahlenen und handgebrühten Kaffees und gehe morgen dafür umso entspannter auf die Waage ;-).

Sonntag, 23. Mai 2010

Kreative Kekse








Beim Stöbern durchs Netz sind mir neulich zauberhafte Kekse in den Schoß gefallen.
Zoe Lukas kommt aus einer Dessert liebenden Familie. Ihre Mutter ist eine begnadete Hobbybäckerin und Ihr Vater, der viel reiste, suchte überall in Amerika die feinsten Gebäckstücke, die er seinen Lieben daheim dann als Mitbringsel offerierte. Das hinterlässt Spuren. Und obwohl Zoe ihren Abschluß in Malerei vom Maryland Institut College of Art in Baltimoremachte, zog es sie zurück an den Backofen. Ihre Passion sind Kuchen, Gebäck und Kekse mit wundervollem Dekor.
Mittlerweile hat sie in Philadelphia (PA) ihren eigenen Whipped Bakeshop eröffnet und zaubert die fabelhaftesten Süßigkeiten, die man sich vorstellen kann. Ob Hochzeitstorte, Valentinstagskekse, Geburtstagsteilchen oder Cupcakes... jeder Wunsch wird erfüllt. Und dabei arbeitet das Team um Zoe ausschließlich mit den frischesten natürlichen Zutaten, wie Butter, ausgesuchtem Mehl, saisonalen Früchten und bester Premium Schokolade. Das ist ja in den USA durchaus nicht sehr üblich.
Neben ihrer Website twittert sie ihre Kreationen in die Welt, führt ihren eigenen Blog und stellt die Fotos ihrer neuesten Schlemmereien regelmäßig auf flickr ein und der Küchenschreck ist so begeistert, dass er's Euch hier nicht vorenthalten mag ;-).