Dienstag, 20. Oktober 2009

Der Chefkoch und der Küchenschreck

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Amerikanische Küche ist nicht wirklich unser Ding...alles viel zu groß, zu üppig, zu süß, zu fett...
Wenn aber ein Starkoch sich aufmacht, um im Land der unbegrenzten Möglichkeiten nach guter Küche zu suchen und man die Möglichkeit bekommt, mit ihm darüber zu sprechen, dann ist das unbedingt einen Beitrag im Küchenschreck wert.
So geschehen heute im Sat.1-Studio, in dem ich -neben all der Hotel- und Küchentesterei- als Make up Artist arbeite. Jamie Oliver, der Kult-Koch-Entertainer, kam vorbei, um sein neues Buch "Jamies Amerika" zu promoten.
Sympatisch ist er, der 34jährige Brite, der immer wieder Schlagzeilen macht, weil er z.B. das Nachdenken über Produktkonsum durch die Vergasung wuscheliger Küken anregt oder das Einheitsessen an englischen Schulen auf den Kopf gestellt hat. Geduldig signiert er die Kochbücher, die wohl die gesamte Redaktion zur Unterschrift vorlegte und ebenso geduldig und charmant ließ er die Schmink-Prozedur über sich ergehen.
Und genauso entspannt plauderte er mit unseren Moderatoren über das Menü, das er für Familie Obama gekocht hat, fasziniert darüber, dass die beiden Obama-Mädchen ihm ordentlich zur Hand gingen und darüber, dass er die Küche der Downing Street No. 10 für die wohl schrecklichste der Welt hält. Natürlich auch über sein Buch, denn dafür war er ja zu Gast bei Sat.1.
"Jamies Amerika" ist ein Ausflug in die unterschiedlichsten Gerichte amerikanischer Küche. Die Vielfalt der Rezepte beweist, dass es in den USA eben nicht nur Hamburger, Donuts & Co. gibt, sondern dass die Gerichte durch jahrzehntelange Einwanderei den unterschiedlichsten Einflüssen unterliegt. Das wohl lustigste Rezept: Ein Huhn mit einer Bierdose gestopft.... und hier wird garantiert nicht verraten, warum die Amis die Hühner so auf ihre Grills packen... selbst lesen ist angesagt!

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Montag, 5. Oktober 2009

Tomatiges

Es gab in meinen Kindertagen mal einen Kanon: "Tomatensalat To-ma-ten-sa-lat....", mit dem ich hier zuhause jemanden ab und an ziemlich auf die Palme bringen kann ;-).
Und passend zum Thema fiel mir parktischerweise neulich in unserem Biomarkt eine Auswahl verschiedener Tomaten in die Hände. Die haben wir ausgiebig getestet und verraten hier die Ergebnisse. Leider sind wir im Netz nicht so richtig fündig geworden, wie die einzelnen Sorten heißen könnten und wären froh, wenn der ein oder andere Leser uns hier weiterhelfen kann.

Nr.1
Diese Tomaten sehen lustig aus: dunkelgrün-rot geflammt. Sie haben ein ebenso farbiges Fruchtfleisch, eine feste Schale und schmecken ein bisschen nach Gras und enden mit einem süßlich-malzigen Aroma.

Nr.2
Wieder ein lustiges Muster. Dieses Mal grün-gelb-flammig. Sehr feines und ausgeprägtes Aroma. Fruchtig-tomatig, wie es sein soll.
Die gelbe Tomate der beiden schmeckte weniger gut..eher nach Wasser.

Nr.3
Sie sehen aus, wie Mini-Roma-Tomaten, die ja normalerweise immer sehr aromatisch sind. Diese hier waren eher wässerig.

Nr. 4
Minitomate in orange. Die schmeckt nach gar nichts. (Unsere selbstgezogenen Balkontomaten "Fox orange" sind auch orange, schmecken aber wesentlich aromatischer).

Nr.5
Auf dem Foto wirken diese Tomaten rot...in Wirklichkeit waren sie fast pink. Und waren geschmacklich eher enttäuschend.

Nr.6
Klein, gelb, knackig. Angenehme Säure, reicher Tomatengeschmack.

Nr.7
Bordeauxrote Minitomate. Sie ist knackig und wirklich sehr aromenreich. Leicht säuerlich und wenn man gut kaut erinnert diese Tomate ganz wenig an dunkles Karamell.