Sonntag, 4. November 2007

In der eigenen Küche(2): Mediterraner Lammtopf

Am gestrigen Abend haben wir ein neues Rezept ausprobiert... einen mediterranen Lammtopf. Aufgestöbert haben wir ihn zufällig im Fernsehen, ein bißchen verfeinert bzw. verfremdet und voilà: ein excellentes Mahl kam auf unseren Tisch. Natürlich lassen wir unsere Leser gern teilhaben und verraten an dieser Stelle das Rezept:

Zutaten für 2 Personen (mit vernünftigem Hunger)

500 g Lammschulter mit Knochen (bereits zerteilen lassen)
250 g Paprikaschoten (rot, gelb, grün)
3 Knoblauchzehen
120 g Zwiebeln
150 g Zucchini
120 g Karotten
4 mittelgroße Kartoffeln
3 EL Tomaten getrocknet
1 Rispe Kirschtomaten
3 EL Olivenöl
2 EL Tomatenmark
250 ml Rotwein
350 ml Gemüsebrühe (noch besser mit Lammfond)
4 Rosmarinzweige
1/4 Bund Salbei
2 Thymianzweige
1 EL getrocknete Steinpilze
8 schwarze Oliven
Salz, Pfeffer

Zubereitung (circa 60 Minuten)

1. Fleisch mit Salz und Pfeffer würzen
In heißem Olivenöl rundum anbraten, danach beiseite stellen

2. Kartoffeln waschen und vorkochen (danach beiseite stellen)

3. Zucchini mit Küchenkrepp gut abreiben, längs halbieren, in grobe Stücke zerteilen.
4. Paprika entkernen, säubern, würfeln. Karotten schälen, in Stücke schneiden.
5. Zwiebel schälen, in Spalten zerteilen.
Alles Gemüse im Topf mit heißem Olivenöl kurz angehen lassen. Kartoffeln grob würfeln und zugeben. Gemüse zunächst beiseite stellen!

6. Knoblauch schälen, in Blättchen schneiden.
7. Oliven entsteinen, grob zerteilen.
Beides in heißem Olivenöl angehen lassen.

8. Getrocknete Tomaten und Pilze grob zerteilen und zu Knoblauch und Oliven (5+6)
zufügen.
9. Tomatenmark zugeben, kurz mit anrösten, mit Rotwein ablöschen und mit
Gemüsebrühe auffüllen.
10. die Fleischstücke zugeben.
11. Salbei grob schneiden, Thymian abrebeln und zugeben.
Das Ganze im Ofen bei circa 160 Grad Celsius 20 bis 25 Minuten schmoren lassen.


12. Fleischstücke auf vorbereitetes Gemüse setzen,
13. Bratenfond darüber gießen,
14. Kirschtomaten rundum darauf setzen und
14. Rosmarinzweige dazwischen setzen.
Nochmals 20 bis 25 Minuten im Ofen bei 160 Grad schmoren lassen.


Guten Appetit!

Samstag, 3. November 2007

Hotel Schloss Steinburg, Würzburg

"Der Stein" in Würzburg ist Weinliebhabern hinlänglich bekannt. Die Steillage erstreckt sich im Südhang muschelförmig oberhalb der Unesco-Weltkulturerbe-Stadt Würzburg. Es ist die größte Einzellage Deutschlands. Durch den Stein führt heute der Stein-Wein-Pfad, ein etwa vier Kilometer langer, wunderschöner Panorama-Rundweg.

Bereits im 13. Jahrhundert errichtete man auf dem Steinberg eine hohenlohische Burg, die jedoch bereits 10 Jahre später bei einem Bürgeraufstand völlig zerstört wurde. Auf ihren Grundfesten ließ Peter Schneider ca. 600 Jahre später ein Schloss bauen, das nach nur neunmonatiger Bauzeit, zu Pfingsten 1898 als "Restaurant zur Steinburg" eröffnet wurde. Seither hat die Steinburg durchdie Zeit und viele wechselnde Besitzer mindestens ebenso viele bauliche Erweiterungen und Veränderungen miterlebt und ist heute eines der schönsten Romantikhotels in Deutschland.
Seit 1937 wird die Steinburg von der Familie Betzold geführt, die sich ständig um das Wohl ihrer Gäste bemüht...und unsere Schwärmerei und Lobhuldigung beginnt genau an dieser Stelle: Die 52 Zimmer sind individuell und überaus geschmackvoll gestaltet und eingerichtet. Wer hier logiert, fühlt sich sofort wie Dornröschen, ohne jedoch modernsten Komfort missen zu müssen. Tagungsräume in historischen Mauern und ein schicker Wellnessbereich werden auch dem anspruchvollen Gast in vollem Umfang gerecht.










Die großzügig angelegte Außenterasse bietet einen atemberaubenden Blick auf Weinberge, Main und die Stadt Würzburg mit Schloß und Residenz und lädt zum Verweilen ein.
Im Restaurant kommen auch die verwöhntesten Gaumen voll und ganz auf ihre Kosten. Angefangen vom historischen Ambiente, stilvoll gedeckten Tischen und bestens geschultem Personal kann man sich ganz entspannt kulinarischen Freuden hingeben. An dieser Stelle soll der Eingangstext der Steinburg'schen Speisekarte zitiert werden. Jedes dieser Worte können wir nur bestätigen:

"Lassen Sie sich von unserem Küchenchef Oliver Ponnath und seinem Team der Genussküche verwöhnen. Langeweile kommt bei seinen Kreationen sicher nicht auf. Er verbindet verschiedene Richtungen miteinander – mediterran mit regionalen Akzenten und asiatischen Einflüssen und verwendet gerne ungewöhnliche Kombinationen und Komponenten aus der ganzen Welt. Immer frech und kreativ – stets auf der Suche nach neuen Möglichkeiten. Dabei legt Herr Ponnath größten Wert auf frische Rohwaren, am Liebsten aus der Region."

Jeder Gang des Menüs war eine wahre Sinfonie auf unseren Zungen und wurde perfekt abgerundet durch die exzellent dazu korrespondierenden Weine, die uns nach Empfehlung des Sommeliers kredenzt wurden. Ganz besonders zu empfehlen ist dabei der frische Rosé-Prossecco direkt vom Stein!!! Besonderes Highlight sind die verschiedenen Veranstaltungen, die regelmäßig angeboten werden. Spannend geht es beispielsweise beim Dinner-Krimi zu, bei dem sich zwischen Apperitiv und 4 Gängen eine Kriminalgeschichte entwickelt. Als Gast kann man selbst entscheiden, ob man sich aktiv an der Lösung des Rätsels beteiligen oder das Spektakel einfach nur als Zuschauer genießen möchte. Bereits das Menü zur Veranstaltung liest sich großartig und verspricht einen aufregenden Abend nicht nur für Hobby-Dedektive.
Umfassende Informationen über alle Bereiche und Services bekommt man auf der sehr ansprechenden Website des Hauses. Ganz preiswert ist ein derartiger Service sicher nicht. Wer sich allerdings rundum gut aufgehoben und umsorgt wissen möchte, für den ist die Steinburg ein MUSS!


Unser Fazit:
Unbedingt hinfahren und ausprobieren. Genügt allerhöchsten Ansprüchen!!!!! Mindestens 150 Sternchen von uns für das team rund um Familie Betzold!

Freitag, 2. November 2007

Garden Hotel*** Bremen

Die Stadt der berühmten Haustiere war in der vergangenen Woche mein Ziel. Aber statt Bremer Stadtmusikanten oder Bummel an Weser, Hafen oder Schnoorviertel, hatte ich dort zu arbeiten.

Am Vorabend angereist, hatten wir uns im Internet über den Hotel Resarvation Service (hrs) im 3-Sterne-"Garden Hotel" einquartiert. Für ein Einzelzimmer zahlen wir hier den Aktionspreis von 62 € incl. Frühstück.
Das Haus wirbt (natürlich) mit Fotos von ansprechenden Zimmern, einer professionellen Website und u.a. mit diesen Worten:
"Ganz zentral und dennoch ruhig gelegen. 4 km zur Innenstadt und zum Hauptbahnhof. Wir sind immer für Sie da. Unser Ziel ist es, jeden Wunsch zu Ihrer Zufriedenheit zu erfüllen."

Die Wegbeschreibung ist übersichtlich und entpuppt sich als wahre Hilfe durch den Einbahnstraßendshungel in dieser Gegend Bremens. Endlich am Ziel angekommen, stehen wir vor einem Plattenbau, der recht neu renoviert aussieht. In der hellen und freundlichen Lobby werden wir sofort und sehr herzlich empfangen, tragen uns ein und bekommen unsere Zimmerschlüssel. Auch der Weg zu unserem Einsatzort am nächsten Tag bekommen wir geduldig und freundlich erklärt.

Der Weg zu den Zimmern ist kurz, aber kaum drinnen, erblicke ich auf dem TV-Bild bereits eine persönliche Willkommensmeldung... alle Achtung!

Das Zimmer ansich ist wirklich winzig, aber bequem und zweckmäßig mit allem ausgestattet, was man erwartet. Das Kopfkissen ist nicht mit Federn oder Daunen gefüllt. Eine positive Tatsache, die ich nicht nur als Allergikerin sehr schätze, sondern auch als oberpingeliger Hotelgast (stelle man sich sonst doch nur mal die Anzahl der Milben in Federkopfkissen vor, die die vielen Hautschüppchen der ach so vielen Gäste eines Zimmers verputzen, sich daran erfreuen und sich mehren und mehren...igitt!). Da die Bettdecke recht dünn und es draußen doch schon empfindlich kühl ist, finde ich sehr schnell eine himmelblaue, wuschelweiche Kuscheldecke, mit der ich meinen Körper wärmen kann.
Im Badezimmer warten kleine "Goodies", wie z.B. ein Deo, auf mich. Alles ist unglaublich sauber - "rundgeputzte" Ecken suche ich hier vergeblich.
Ein Manko allerdings entdecke ich ziemlich schnell. Die Wände sind dünn und hellhörig, so daß ich nicht nur die Aktivitäten aller Nachbarn mitbekomme, sondern auch jeden Schritt höre, der an meiner Zimmertüre vorbeigeht. Das ist sehr schade!
Am nächsten Morgen entdecken wir dann im einfachen, aber gemütlichen Frühstücksraum ein reichhaltiges Frühstücksbuffet mit vielfältigster Auswahl. Frühstück gibt es sogar bereits ab 5.30 Uhr, was man dem Buffet aber auch um 8 Uhr noch nicht ansieht, da ständig frisch nachgelegt wird.

Fazit:
Preis und Leistung stimmen hier auf jeden Fall! Das Haus ist sehr gepflegt und sehr sauber. Das Personal ist bemüht und freundlich. Für ein 3-Sterne-Hotel des einfacheren Standart absolut empfehlenswert. Hier können sich einige Herbergen höherer Kategorie eine gaaanz dicke Scheibe abschneiden!!!

Freitag, 12. Oktober 2007

Ein fränkisches Wochenende - Romantikhotel Messerschmitt, Bamberg

Am vergangenen Wochenende verschlug uns ein sehr schöner Anlass für ein Wochenende nach Franken...ganz genau nach Bamberg. Freund Christian wurde 40 hatte zu diesem Großereignis all seine Bekannten und Freunde zu einer riesigen Party eingeladen.
Für uns eine weitere Möglichkeit, die gastronomische Seite des mittelalterlichen Städtchens zu beschnuppern.

Unter verschiedenen Angeboten hatten wir das traditionelle Romantik-Hotel "Messerschmitt" im Herzen Bambergs zu unserer Herberge erkoren, das auf seiner Website wie folgt um die Gunst des Gastes wirbt:
"Unser Hotel liegt in der Stadtmitte am Schönleinsplatz, inmitten guter Shopping-Angebote. Bummeln Sie durch Bamberg, dem Weltkulturerbe, und geniessen Sie den Reiz unserer liebenswerten Stadt mit ihren Barockfassaden, prächtigen Kirchen und schönen alten Gassen. Ganzjährig erwartet Sie ein reiches kulturelles Angebot.Erleben Sie auch unser Hotel, das seit 1832 im Familienbesitz gewachsen ist und heute den Komfort der neuen Zeit aufweist.Alle Zimmer sind mit Selbstwahltelefon, Kabelfernsehen, Minibar und weiteren komfortablen "Romantik-Hotel-Ausstattungsdetails" eingerichtet. Wir bieten persönliche Gastlichkeit in einem historischen Haus."
Dazu muß man wissen, daß das Haus seit Kurzem über einen Neu-Anbau verfügt, in dem ein kleiner Wellnessbereich und 49 neue Zimmer untergebracht sind. Nach einem sehr freundlichen Empfang incl. CheckIn im neugestalteten (sehr hellen und geschmackvollen) Entree wurden wir von einer Mitarbeiterin auf unser Zimmer gebracht.
Ein erster "lustiger" Blickfang: Die Bocksbeutel, die vor jeder Zimmertür die entsprechende Zimmernummer zeigen (Foto).

Leider kamen wir nicht in den Genuss eines neuen Zimmers und logierten im Altbau. Das Zimmer selbst verfügte über alle angekündigten Ausstattungsdetails. Moderne Antikmöbel wurden mit echten Antiquitäten kombiniert. Leider mußten wir feststellen, daß unser Zimmer bereits bessere Tage gesehen hatte und die Vermutung lag mehr als nahe, daß die 18 Zimmer im Stammhaus unter den Aktivitäten des Neubaus ziemlich vernachlässigt wurden.

Die Rollos an den Fenstern sind schmutzig, die Tapete löst sich an mehreren Stellen von der Wand, der Teppich ist abgelaufen und fleckig. Das Badezimmer versprüht den Charme der späten 70er Jahre - abgeplatzte Fliesen, eine komplett zersprungene Spiegellampe und eine echte Antiquität von Haartrockner untermauern diesen Eindruck. In einem einfachen Garni-Hotel erwartet man als Gast sicher nicht mehr Komfort... in einem Haus, das mit Tradition, Qualität und Ambiente wirbt und für ein derartiges Zimmer 130 € pro Nacht verlangt, erwartet man (oder zumindest wir) etwas anderes.

Immerhin: die Zimmer sind sehr sauber, die Qualität von Matrazen, Bett- und Frottierwäsche sehr gut. Das Frühstück wird im neuen Frühstücksraum/Hotelrestaurant gereicht und bietet eine reichhaltige Auswahl für jeden "Frühstücksgeschmack". Leider haben wir das sehr angepriesene Restaurant nicht ausprobiert und können leider an dieser Stelle kein Urteil darüber schreiben... beim nächsten Besuch vielleicht!

Romantik-Hotel Messerschmitt, Bamberg:
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Über das Hotel Messerschmitt hinaus hatten wir Gelegenheit zu einem kurzen Besuch in der CaffeBar Kranen, direkt am Ufer der Regnitz und "neben dem Hochzeitshaus am alten Hafen der Weltkulturerbestadt bietet den idealen Treffpunkt für Studenten, Professoren und Gäste der Otto-Friedrich-Universität sowie Touristen und Einwohner...trendiges Ambiente...nette Bedienung...reichhaltiges Getränke- und Speisenangebot, etc. So kann man es auf der Internetseite des Lokals lesen und genauso erlebt man das "Kranen", wenn man dort einkehrt. Großes Plus: jeder Tisch ist zum Raucher- oder Nichtrauchertisch gekennzeichnet, so daß man die Wahl hat. Sicherlich weht der Nikotingestank auch dann noch quer durch den raum, aber es ist immerhin ein Anfang und das muß ganz unbedingt sehr positiv gewertet werden!

caffebar kranen , Am Kranen 10, 96052 Bamberg

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Zum Abschluß unseres Besuches möchten wir noch die Bäckerei Loskarn im Café Niko am Heinrichsdamm empfehlen. (Von der Freundlichkeit und Kompetenz des Personals könnte sich die Belegschaft der Bäckers am Weimarer Bahnhof eine ganz schön dicke Scheibe abschneiden!) Ein Lächeln weht über die Ladentheke, geduldig wird jedes Backstück erklärt und zum erstklassigen Kaffee to go werden auch die Kuchenstücke passend zum Verzehr im Auto verpackt und "präpariert" (doppelte Pappe, Plastikbesteck, Servietten, Tütchen für den Transport). Für diesen ganzen Service inclusive des wirklich oberleckeren Backwerkes bezahlten wir einen absolut moderaten Preis und wurden mit einem freundlichen "Gute Reise" auf unseren Heimweg entlassen.

Dienstag, 25. September 2007

Cum Laude - Restaurant an der Humboldt Universität in Berlin

Zwei Tage lang habe ich in dieser Woche die XML-Tage 2007 an der Humboldt-Universität in Berlin besucht (siehe hierzu einen Beitrag in More semantic...!). Konferenzen und Tagungen könen -- kulinarisch betrachtet -- in wahre Abenteuer ausarten, da das Konferenzprogramm neben den üblichen Schnittchen und Teilchen (=Kuchenbuffet) auch interessante und (oder auch nicht) köstliche Ausflüge in die lokale Gastronomie vorsieht. So stand als Lokalität für die Mittagsverpflegung diesmal das Restaurant CUM LAUDE direkt neben der Mensa im Hauptgebäuder der Humboldt-Universität Unter den Linden auf dem Programm.

Das Hauptgebäude der Universität selbst offenbart sich als klassizistischer Bildungstempel: hohe Gänge und Räume, hallende Tritte, Freitreppen und Abgüsse (denke ich) bekannter Friese und Büsten (kein Wunder, wir sind ja auch direkt neben der Museumsinsel). Das Restaurant selbst besteht aus drei Räumen. Hinter dem Barbereich, dessen Wände Bilder von Nobelpreisträgern schmücken, befindet sich der Speiseraum.
Das Konferenz-Mittagessen bestand aus -- den hier wohl üblichen -- drei Gängen. Angefangen hat alles noch ganz gut mit einem leckeren Salat (Eisbergsalat, Mais, Tomaten, Sprossen mit Vinaigrette). Doch das danach ausgewählte Putengeschnetzelte mit Reis hatte deutlich schon bessere Zeiten erlebt. Der Reis war totgekocht und kaum mehr noch als eine weiße (zudem geschmacklose, da kaum gesalzene) Masse, auf der graue Fleischstücke mit schwarzen 'Stracciatella-Punkten' gruppiert wurden. Moment....Stracciatella im Putengeschnetzelten...? Nach genaueren Nachforschungen konnte ich herausfinden, dass es sich bei den Punkten um die Reste von Broccolli-Knospen handelte (da ich ein Stück wabbrigen grünen Strunks zwischen den Fleischstücken zu Tage fördern konnte). Zwar war das Ganze noch geschmacklicher Durchschnitt, aber es hat doch einige Zeit zu lange gekocht.
Für eine Mensa -- und selbst dort fände ich das nicht sehr vorteilhaft -- wäre ein derartig lange gegartes Gericht noch 'verständlich' (wenn auch nicht wirklich bekömmlich). Allerdings für ein Restaurant...ich weiss nicht. Auch wenn die Location recht angenehm ist und die Kellner (wenn auch nicht immer der deutschen Sprache mächtig) doch sehr bemüht -- immerhin gab es auf Nachfragen doch noch Pfeffer und Salz zum Nachwürzen -- war ich sehr enttäuscht, da ich im vergangenen Jahr doch eher einen guten Eindruck von diesem Restaurant gewonnen hatte....
Daher als Fazit.....wohl eher RITE als CUM LAUDE....

Restaurant CUM LAUDE

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Adresse:
Universitätsstr. 4
10115 Berlin
Mitte-Tiergarten-Wedding
Tel 030 2082883

Öffnungszeiten:
Mo-Fr 8.30-23.30 Uhr
Sa 12-23.30 Uhr
So 11-21 Uhr
Mo-Fr Büffet incl Kaffee oder Tee 3,50 Euro

Fazit:
Location: ****
Geschmack: * (aus den Erfahrungen im vergangenen Jahr hätte es *** gegeben müssen...)
Service: ***

Sonntag, 23. September 2007

Mongolisches Restaurant Dschingis Kahn in Siegen

Waren Sie schon mal in Siegen, hatten Hunger aber kennen sich in der Stadt nicht aus? Eines der ersten Restaurants, auf das man stößt, wenn man in Siegen aus dem Bahnhof 'fällt' ist das Mongolische Restaurant Dschingis Kahn (leider habe ich im Netz kein Bild gefunden). So geschehen bei unserem ersten Aufenthalt in Siegen zur DeLFI 2007 (hier nachzulesen...). Die Aussicht auf ein reichhaltiges Buffet für einen durchaus vernünftigen Preis von 12,80 Euro lies uns die Stufen in die erste Etage des 80er Jahre Beton-Kubus erwartungsvoll hochsteigen. Zu unserem Glück gab es auch einen Tisch für 6 Personen -- der sich aber als reichlich eng dimensioniert erwies, so dass anschließend beim Essen besondere Vorsicht geboten war, um nicht den Tischnachbarn in die Quere zu kommen.

Aber zurück zum Thema: das Essen. Ein mongolischer Grill (wie ich mich von meinem Kollegen Sérge aufklären lies) ist etwas ganz besonderes. Das Prozedere läuft wie folgt ab: Von dem reichhaltigen Buffet stellt sich der hungrige Kunde sein Wunschgericht zusammen, d.h. man wählt (rohes) Fleisch und diverse Gemüse, krönt das Ganze zum Abschluss noch mit einer der gut 10 verschiedenen Soßen und gibt das Ganze in einem Teller zum (anscheinend mongolischen) Koch. Genau....es gibt nur einen Koch, der mit drei großen Grillplatten versucht, dem Andrang der Kundschaft Herr zu werden. Mitunter wird die 'krude' Zusammenstellung der verschiedenartigen Zutaten von ebendiesem Koch mit einem skeptischen Kofschütteln goutiert, aber -- ein jeder eben nach seinem Geschmack. War die Zusammenstellung nicht wirklich treffend (hier wieder ein Rat von Sérge, man solle nicht zu viele unterschiedliche Dinge auf seinen Teller packen...) versucht man im nächsten Gang eben etwas anderes. Auch wenn das Angebot riesig ist, war ich nach drei Gängen gerade noch im Stande einen 'kleinen' Nachtisch (gebackene Banane, Honig und Vanilleeis...) zu mir zu nehmen. Der Preis für die Getränke ist ebenfalls ok (ein trockener Weisswein 0,25l für 4,50 Euro), zumindest habe ich durchaus schon schlechteren Wein getrunken.

Insgesamt hat dieser Ausflug in die mongolische Küche -- vorallem auf Grund des interessanten Ablaufs und der Freude am Selbstzusammenstellen -- sehr großen Spaß gemacht. Geschmacklich und qualitativ waren die Gerichte (Zutaten) dem Preis angemessen und man hat die Möglichkeit, sich richtig satt zu essen. Dafür also ein dickes Plus. Auch die Kellner sind sehr freundlich und bemüht -- auch wenn man den Eindruck gewinnt, es solle möglichst viel Getränkeumsatz erzielt werden...
Einziger Minuspunkt: man sitzt reichlich beengt und das ist vor allem unangenehm, wenn am Nebentisch Raucher sitzen (und davon gab es reichlich in diesem Lokal). Aber vielleicht ändert sich das ja im nächsten Jahr, wenn die entsprechende Gesetztgebung endlich greift....

Mongolisches Restaurant Dschingis Kahn:

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Tel.: 0271-31365888

Links:

Mein Fazit:
Location: ***
Geschmack: ****
Service: ***

Dienstag, 18. September 2007

Mensa Universität Siegen - Der große Küchenschreck-Mensatest 02


Diese Woche hat es uns für drei ganze Tage in die 'Weltstadt' Siegen verschlagen (mehr zur dort stattfindenden Tagung 'DeLFI 2007' bei more semantic...!). Da die Teilnahmegebühren der an der Universität Siegen stattfindenden Tagung anscheinend nicht für ein gemeinsames Mittagessen ausgereicht haben, schickt man uns in die hauseigene Mensa. Jörg und ich versuchen hier die kommenden Tage zu überleben und ich werde berichten....

Die Siegener Universität präsentiert sich als 'schlichter' 70er Jahre Betonklotz (wie so viele andere Universitätsneugründungen) und befindet sich auf einem Campus etwas außerhalb der Stadt (die Delfi findet in der Adolf-Reichwein-Straße statt...Adolf Reichwein war übrigens ein bekannter deutscher Pädagoge). Die Mensa selbst ist großzügig (für mehrere tausend Studenten) ausgelegt und funktioniert nach einem interessanten Prinzip, das anscheinend zur 'Entspannung' der Warteschlangensituation dient. Bevor man sich zur eigentlichen Essensausgabe begibt, muss man im Foyer eine Essensmarke lösen. Zu diesem Zweck kann man (hinter Glas) die jeweiligen Gerichte bestaunen und sich (al Gusto) ein entsprechendes aussuchen und bei der freundlichen Mitarbeiterin eine Marke lösen. Daraufhin kann man sich in eine nächste Warteschlange begeben, die entweder zum 'Menu', zum 'vegetarischen Menu' oder aber auch zum 'Grill' führt. Der Preis für das Menu beläuft sich für Gäste auf 5,10 Euro. Ich hatte mich allerdings für den Grill entschieden (generell 3,50 Euro), an dem es Putengeschnetzeltes mit Broccoli und Reis gab. Einen detaillierteren Blick auf die Speisepläne findet man hier.

Vom Geschmacklich war ich eigentlich -- für Mensaverhältnisse -- positiv überrascht. Der Broccoli (zwar etwas verkocht) hat noch nach einem solchen geschmeckt, der Reis (ziemlich klebrig) war tatsächlich auch gewürzt, und das Putengeschnetzelte war recht lecker. Die Portion war zudem überaus ausreichend dimensioniert.....genau das Richtige, um danach in ein zufriedenes 'Kantinenkoma' zu fallen.

Aber...man soll den Tag ja nicht vor dem Abend loben. Um wenigstens ein einigermaßen repräsentatives Bild zu gewinnen, werde ich die kommenden Tage ebenfalls das Mensaabenteuer auf mich nehmen.....und berichten ;-)


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Tja, die folgenden 2 Tage entschieden wir uns für das gleich neben der Mensa gelegene und gut besuchte Bistro. Dort kann man zwischen unterschiedlichen Salaten, belegten Brötchen, Pastagerichten und Pizzen wählen, die insgesamt einen ganz guten Eindruck machen. Aufgrund der Tatsache, dass jeweils auch ein üppiges Abendessen bevorstand, entschied ich mich an beiden Tagen jeweils für Salat (einmal mit Schafskäse, einmal mit Thunfisch). Der Salat ist essbgebar, wenn auch nicht übermäßig lecker. Die Salatblätter haben -- wenn man wie wir erst nach 13 Uhr kommt -- ab und an schon Alterungserscheinungen...aber auf alle Fälle wie schon erwähnt eben 'essbar' und durchaus sättigend. Allerdings war es nicht möglich, dazu ein simples trockenes Brötchen zu bekommen. Das Ambiente -- kleine runde Tischchen mit jeweils mindestens 4 Stühlen -- ist etwas beengt geraten. Sollten tatsächlich 4 Personen am Tisch sitzen, kommt unweigerlich das Gefühl auf, man würde sich in einer Sardinenbüchse befinden....und das, obwohl noch Semesterferien sind.

Aber unsere kulinarischen Erfahrungen in Siegen reichen noch weiter...schließlich war ja auch Abendessen angesagt. Aber -- da außerhalb der Mensa/Universität -- mehr in einem Folgebeitrag...

Samstag, 8. September 2007

Cafe Lounge Restaurant Vernissage in Osnabrück


Nach der Osnabrücker Mensa (über die hier im vorangegangenen Artikel ausführlich berichtet wurde) führte uns der Weg am Abend, nach Beendigung der Tagung ('Podcast University' in Osnabrück) in das Restaurant 'Vernissage' -- Cafe - Lounge - Restaurant, in der Johannisstr. 37/38 in Osnabrück. Was für ein Gegensatz zur Mensa ;-)

Ok, das Ambiente ist zunächst einmal schlicht, aber ansprechend. Wir saßen an Tischen aus dunklem Holz (auf weiss gefließten Boden) mit Leder-Sitzbänken (auch eine große weisse Ledersofa-Sitzecke findet sich hier...aber die ist nicht wirklich zum Essen geeignet) und 50er Jahre Wohnzimermöbel und (anscheinend käuflich erwerblichen) Ölbildern. Im hinteren Bereich befindet sich die ausgestreckte Bar mit kleinen Tischen (ebenfalls dunkles Holz) unter arkadenartigen, tiefen Fenstern. Alles in allem macht das Restaurant vom Ambiente einen gepflegten Eindruck.
Die Karte (präsentiert im Stil einer Kaffeehaus-Zeitung in entsprechendem 'Zeitungshalter') war knapp aber ebenfalls sehr ansprechend. Ich entschied mich für die Spaghetti mit Rucola, gerösteten Pinienkernen und Fetakäse, eine Wahl, die ich nicht bereut habe. Sehr schmackhaft, aber auch ziemlich Öllastig. Aber der Geschmack der Pinienkerne zusammen mit dem Rucola (der hätte zugegebenermaßen etwas mehr sein können), wirklich prima!
Daneben gab es noch mehrere Wraps, Fleischgerichte und andere Nudelgerichte zur Auswahl (meine Begleiter schienen auf alle Fälle ebenfals zufrieden). Der Preis (Spaghett Rucola mit Mineralwasser und ein Ginger-Ale: 11,60 Euro) war ebenfalls verhältnismäßig günstig.
Der Service war auf alle Fälle sehr bemüht (auch wenn der Kollege neu war und die Küche sich 'selbst' noch einmal selbst zum Tisch bemühte, um die Bestellungen zu bestätigen .... was auf alle Fälle besser ist, als etwas unvorhergesehenes zu servieren).
Alles in allem war ich sehr zufrieden und sitze jetzt sehr satt im Zug nach Hause nach Berlin und schreibe an diesem Blogeintrag :)

Leider hat das 'Vernissage' noch niemand bei Google eingetragen (es gibt anscheinend auch noch keine eigene Homepage...)

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und hier die Links:
(auch die Linklage zu diesem Restaurant ist derzeit noch sehr dünn. Daher hier nur eine entsprechende Google-Ergebnisliste, die ja mit der Zeit vielleicht noch wächst.

Ach ja, meine Wertung:
Location: ****
Geschmack: ***
Service: ***

Donnerstag, 6. September 2007

Mensa am Schlossgarten, Osnabrück -- Der große Küchenschreck-Mensatest (01)

Mensa sana in corpore sano....oder so ähnlich ;-)
Da es mich ja nun beruflich ab und an in besagte universitäre 'Sättigungsbetriebe' zum Zwecke der Nahrungsaufnahme verschlägt, warum nicht auch der Mensa ansich eine Sparte im Küchenschreck widmen? Also, fangen wir gleich mal an...

Heute (eigentlich gestern, 05.09.2007, um genau zu sein) war ich zu Gast in Osnabrück auf einer Tagung mit dem Titel 'Podcast University' (wen die Sache inhaltlich interessiert, kann hier meinen Live-Blogbericht nachlesen). Zur Mittagspause wurde uns von einem der Gastgeber der Tagung empfohlen, die Osnabrücker Mensa zu besuchen. Diese -- so unser Gastgeber -- wäre bereits mehrfach in einem Vergleich der deutschen Mensen auf einen der vorderen Ränge platziert gewesen und daher durchaus empfehlenswert. Gesagt, getan....also ließen wir uns den Weg zur 'Mensa am Schlossgarten' weisen.
Der Bau selbst ist -- zumindest vom inneren her besehen -- sehr schön geraten. Viel Holz, eine Cafeteria und ein Kicker im Untergeschoss sahen schon recht vielversprechend aus. Im Obergeschoss wurden vor der Essensausgabe die in der dortigen Küchen verwendeten Bioprodukte angeprießen und so standen wir vor der Wahl, uns verschiedene Einzelkomponenten zu einem 'Gesamtmenue' zusammenzustellen.

Mein Testessen bestand aus 'Cavatappi-Nudeln mit Pestosauce', Chinakohlsalat mit Orangen-Sahne-Dressing (Chinakohlsalat ist ja sooo typisch Mensa...) und irgendein Quark mit Schokostreußeln und Dosenbirne zum Abschluss. Das ganze kostete (zum Gästepreis) 3,95 Euro. Ok...so weit, so gut. Die Nudeln (eine Art von Spirelli), waren (für Mensaverhältnisse) außerordentlich gut al-dente. Das Pesto war aber irgendwie nicht sonderlich gut geraten und schmeckte irgendwie nach 'Standardsoße'. Der Chinakohlsalat war bezogen auf den Einsatz von Gewürzen, die ebenfalls etwas zu kurz gekommen waren, relativ geschmacklos. Der Quark war süß, ohne weitere Highlights....
Also warum man um ein derartiges Essen solch einen 'Bohei' veranstaltet? (Das Osnabrücker Studentenwerk wirbt übrigens mit dem Slogan 'Mmmmmensa....." und "damit Studieren gelingt") Zugegeben, ich habe schon schlechter in bundesdeutschen Mensen gegessen. Aber wirklich GUT war DAS NICHT.
Nachdem ich im WWW die Gerüchte um das gute Abschneiden der Osnabrücker Mensa im deutschen Vergleich bestätigt gefunden hatte, möchte ich der Mensa zugestehen, dass sie gestern wohl einen schlechten Tag hatte.
Jörg bleibt noch einen Tag länger hier in Osnabrück. Mal sehen, ob er morgen auch hier essen wird und was er anschließend sagt....

Ach ja, hier die Links zur Osnabrücker 'Mensa am Schlosspark':


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Ach ja, meine Wertung:
Location: ***
Geschmack: **
Service: - (kann man hier ja nicht vergeben...)

Samstag, 1. September 2007

Rossi - Kaffegrundversorgung rund um die Uni Jena (Teil 2)


Schlägt man (in Jena) vom Ernst-Abbe-Platz den Weg Richtung Norden ein, gelangt man unvermeidlich erst einmal in die Krautgasse und damit zu Herrn Rossi, der 'letzten Espressobar vor dem Campus'. Cooler Name, wer erinnert sich nicht an jene italienische Zeichentrickfigur Herrn Rossi mit seinem besserwisserischen Hund Gaston, auf der steten Suche nach dem vielzitierten 'Glück'....

Eine Zeit lang bin ich wirklich gerne zu Herrn Rossi gegangen und habe mich dort in steter Regelmäßigkeit frühmorgens mit meinem ersten Kaffee versorgt. Zugegeben, die Öffnungszeiten (im Semester bereits ab 7.30 Uhr) kommen einem doch sehr entgegen, wenn man bei der Vergabe der Vorlesungstermine in den Semesterferien mal wieder geschlafen hat und eine (oder gar mehrere) Lehrveranstaltungen beginnen bereits um 8 Uhr (d.h. dass alle anderen Dozenten mal wieder die 'schönen' Termine, Dienstags bis Donnerstags zwischen 10 Uhr und 16 Uhr belegt haben....). Frühmorgens allerdings weht einem erst einmal der kalte Nikotingeruch des Vortags aus den engen 20 (oder weniger) Quadratmetern entgegen. Und ist man einmal etwas später dran, muss man (bevor man seinen Kaffee bekommt und mit dem Pappbecher in der Hand des Weges ziehen kann) Wartezeiten an der Theke zwischen bis zu 40 anderen (meist rauchenden) Gästen in Kauf nehmen und verbreitet für den Rest des Tages dann den diskreten Geruch eines Räucherschinkens. Dies ist auch der Grund, warum ich seit einigen Monaten meinen morgentlichen Kaffee lieber in einem anderen Laden hole....(dazu aber später).

Die Lage (bzgl. der Uni) ist 1A, keine 150 Schritte von meinem Büro und dazu noch morgens auf dem Weg. Innen minimal und straightforward. Einige Stehtische, Barhocker am Tresen und am Fenster -- dazu für den Sommer noch einige Tische und Stühle keine 20cm vom Straßenverkehr entfernt (und nicht in der Sonne). Was aber wiklich stört ist die rauchgeschwängerte Atmosphäre (die bei geflissentlich geschlossener Türe auch noch zelebriert wird).
Der Kaffee (Segafredo) ist Geschmackssache. Eine Zeitlang mochte ich ihn richtig gerne (auch wenn er zugegebenermassen etwas nach Maschinenöl schmeckt...). Auch der Preis konnte sich sehen lassen (1,75 Euro für den großen Kaffee, 1,90 Euro zum Mitnehmen).
Der Service ist eher als 'durchwachsen' zu bezeichnen (je nach dem, wer gerade hinter dem Tresen steht). Bei einigen Servicekräften ist man schon nach wenigen Tagen bekannt und braucht gar nicht mehr zu sagen was man eigentlch gerne haben möchte ;-)
Dazu gibt es noch Bonus-Cards, d.h. das 10. Getränk ist demnach gratis (was den o.a. Preis zusätzlich relativiert).

Bewertung:
Location: **
Kaffee (Geschmack): ****
Service: ***



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Links:

Freitag, 31. August 2007

Bagels & Bean - Kaffeegrundversorgung rund um die Uni Jena (Teil 1)

Wissenschaftlicher Output steht in direkt proportionalem Zusammenhang zum Kaffeekonsum. Das zumindest ist an den Universitäten (zumindest in der westlichen Welt) ein Grundcredo. Daher sucht der erfolgreiche Student gleich dem aufstrebenden Wissenschaftler stets nach einem Weg, die zur Erbringung der von ihm abverlangten wissenschaftlichen Leistung notwendige Grundversorgung an Kaffee aufrecht zu erhalten. Grund genug für mich, die 'Kaffee-Verteilstationen' rund um die mir bekannten Universitäten einmal unter die Lupe zu nehmen.

Den Anfang macht heute das Bagles & Bean am Leutragraben in Jena -- direkt neben dem Campus der Friedrich-Schiller-Universität Jena am Ernst-Abbe-Platz. Allzu oft gehe ich tatsächlich nicht dorthin. Das liegt aber eher daran, dass ich nur selten Bagels esse.

Aber fangen wir besser mit dem Ambiente an. Die Lage ist prima. Eine knappe Gehminute von meinem Büro entfernt mit Blick auf die 'Neue Mitte' und eine Menge Passanten. Mittags kann man sich gut direkt an eines der riesigen Fenster setzen und das Treiben auf der Straße beobachten. Im Sommer gibt es draußen zwar auch Sonnenplätze, aber man sitzt doch ziemlich dicht am stark befahrenen Leutragraben. Innen präsentiert sich das Bagels & Beans als 'Coffee-Lounge'. Dunkles Holz, beiges Leder, WLAN-Hotspot (welcher Student nutzt das, wenn das kostenlose Uni-WLAN nur einen Steinwurf entfernt liegt?), Internet-PC und Self-Service. Mittags kann der Self-Service auch schon mal in eine mehr oder weniger lange Schlange vor dem Tresen ausarten.

Der Kaffee (goßer Kaffee-Creme 1,90 Euro) schmeckt leidlich gut. In der Regel ist er ziemlich stark und kaum ohne zusätzlichen Zucker-Input (z.B. Brownie oder Muffin) genießbar. Im Vergleich mit den anderen Kaffee-Bars, die hier noch besprochen werden, bewegt sich die Kaffee-Qualität und die Preis-Leistungs-Relation eher im hinteren Drittel. Die Besonderheit am Bagels & Bean sind natürlich die hausgemachten Bagels. Für Thüringer Verhältnisse nicht schlecht....aber gegen die legendären Bagel-Sisters aus Trier (werden noch besprochen) hat ja sowieso keiner auch nur den Hauch einer Chance! Empfehlenswert, der 'Crazy-Chicken-Bagel' mit Putenbrust-Streak und Hot-Mexican-Salsa (auch wenn's nicht wirklich für eine Komplett-Mahlzeit reicht). Die Bagels selbst im Bagels & Bean sind was den Teig betrifft für meinen Geschmack etwas zu fest geraten. Auch schmecken sie alleine genossen reichlich fade. Dafür sind die Service-Kräfte stets bemüht und meiner Erfahrung nach immer sehr nett und hilfsbereit (dickes Plus!). Der Self-Service hat dabei den zusätzlichen Effekt, dass man beim Warten bestens durch die Beobachtung der Bagel-Zubereitung unterhalten wird (...irgendwann schneiden die sich bestimmt mal fürchterlich in die Finger).


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O.K. Ich glaube, um die Sache einfacher zu machen, sollte ich vielleicht so etwas wie Sternchen/Kochlöffel oder Kaffetassen vergeben (***** = ein 'Traum', * = lieber bleiben lassen). Also:

Location: ***
Kaffee (Geschmack): **
Service: ****

siehe auch:

Sonntag, 26. August 2007

In der eigenen Küche...(1)

Wir sind wieder zuhause... Zuhause heißt: in Weimar!
Nach 14 Tagen Entspannung und Erholung im Harz (wir berichteten aus dem Hotel Schindelbruch bei Stolberg) und an der Ostsee in Kühlungsborn (von unseren kulinarischen Ausflügen berichten wir demnächst) haben wir unseren letzten Urlaubstag heute gemütlich auf unserem Balkon ausklingen lassen.
Nach einem Münzwurf mußte ich in die Küche :-( ... Das Gute: jeder, der kocht, braucht keinen Nachschlag holen...(muß leider aber sein eigenes Küchenchaos hinterher auch beseitigen).
Gern lassen wir Euch teilhaben an unserem heutigen Abendessen. Ein Gericht, das ideal für laue Sommerabende und wirklich ultraschnell (incl. Vorbereitung max. 15 Minuten) zubereitet ist.

Klickt auf das Bild und schon habt Ihr das Rezept.


Buon Apetito!!!

"In der eigenen Küche" - Immer, wenn Ihr diese Überschrift entdeckt, bedeutet das ab sofort: hier gibts was zum Ausprobieren. Wir veröffentlichen an dieser Stelle ab sofort und ab und an unsere liebsten Rezepte, natürlich incl. Tips und Fotos... also: dran- und neugierig bleiben! ;-)

Mittwoch, 22. August 2007

Wellness- & Vitalhotel Schindelbruch****; Stolberg, Harz

Berufsbedingt lande ich ständig in Hotels, meist nur zur Übernachtung mit Frühstück, manchmal aber auch für ein paar Stunden länger, so dass ich über die Bettdecke hinaus ein paar mehr Eindrücke erhaschen kann.
So geschehen im o.g. Hotel Schindelbruch… 2 Tage Fotoshooting für die Werbekampagne des Kinderhospiz Mitteldeutschland in Nordhausen – gagenfrei versteht sich… Ehrensache!
Angenehmer Nebeneffekt der Arbeit war die herrliche Umgebung, das hübsche Hotel, die erstklassige Küche…zum Ausspannen ideal. Gesagt, getan. Für den ersten Urlaub des
Jahres buchten wir 4 Tage Erholung incl. Halbpension:
Tag 1 – Ankunft:

Alte Bummelanten, die wir gern mal sind, kamen wir erst am späteren Abend in unserem Domizil an. Am Telefon beruhigte man uns damit, dass auf alle Fälle noch ein Imbiss (kalte Platte) für uns bereitstünde, auch wenn bereits Küchenschluss sei. Bestens!
Nachdem wir unser gemütliches Zimmer bezogen hatten, betraten wir als letzte Gäste ausreichend hungrig das Hotelrestaurant. Eine Kellnerin erklärte uns um 21:30 Uhr, dass ja noch kein Küchenschluss sei und wir unser erstes, gebuchtes 4-Gänge-Menü gleich serviert bekämen.
Gang 1 – ein bunter Salat, frisch und ansprechend…leider ohne Brot.
Gang 2 – eine klare Steinpilzsuppe … lauwarm und versalzen … definitiv ungenießbar! Wir ließen die Flüssigkeit zurückgehen, die Kellnerin vernahm unsere Kritik mit einem „Oh“ und zuckenden Schultern.
Anstelle des 3. Ganges wurde uns wie selbstverständlich verkündet, dass wir nun unsere kalte Platte bekämen. Ratlos schauten wir erst uns und dann die Kellnerin an, hatten wir doch aus 3 verschiedenen Möglichkeiten je ein warmes Gericht ausgesucht und bestellt.
Es sei nun aber inzwischen Küchenschluss und nur noch besagte kalte Platte für uns vorbereitet.
Nun gut…ist ja eh nicht allzu gesund, so spät noch warm zu essen und schließlich kann man an einer kalten Platte nicht viel falsch machen… weit gefehlt!
Der Brotkorb zur Platte reizte mich zu einem hysterischen Lachen… exakt 6 Scheibchen Mischbrot lagen darin…hübsch drapiert, jede ungefähr 5 mm dick, darauf wartend, ihrem welligen Dasein ein appetitliches Ende zu bereiten. Mit der fast tiefgefrorenen Butter haben wir hübsche Lochmuster in die Scheibchen gerissen, diese aber erfinderischerweise gleich mit Schinken zugestopft, um den Frustpegel nicht unnötig zu erhöhen.
Unser Dessert war eine Quarkspeise, die mittags wahrscheinlich noch ganz manierlich ausgesehen hatte. Wenn man so einen Quark allerdings nicht abdeckt und einfach so in den Kühlschrank schiebt, dann trocknet er an der Oberfläche aus, kriegt tolle Risse und man könnte ihn allenfalls am Abend noch als Baiser essen, nicht aber als Dessert genießen, weshalb wir dann auch diesen 4. Gang unberührt in die Küche zurückgehen ließen.
Die ganze Zeit fragte ich mich, wo der Koch hin sei, der noch 2 Monate zuvor derartig köstliche Sachen auf Tisch und Teller gezaubert hatte…
Tag 2 – Bei Tageslicht betrachtet
… erwartete uns ein tatsächlich großartiges Frühstücksbuffet.
Nach den lukullischen Schrecken des Vorabends hatte ich meine Erwartungen weit heruntergeschraubt, aber welche Überraschung:
Für jeden Magen und für jeden Appetit war ausreichend Nahrung vorhanden und sehr liebevoll dargeboten.
Für die „Fitnessfreaks“ gab es diverse Joghurts, Quarks, Obst, Cornflakes, Müslisorten, Körner, Kerne, Nüsse, Milch und endlich mal ordentlich große Müslischalen.
Für die „Normalfrühstücker“ war reichlich Käse, Wurst, Ei, Gemüse, Honig und Marmelade zu verschiedensten frischen Brot- und Brötchensorten aufgetischt und für die „Schleckermäulchen“ stand sogar noch diverses Gebäck bereit.
Ein solches Buffet versöhnte uns sofort mit dem vergangenen Abendessen und wir bereuten fast, dass unsere Mägen nicht mehr Füllvolumen besitzen.

Nach einem Tag mit viel Bewegung und frischer Luft freuten wir uns gespannt auf unser Abendessen. Die Begrüßung der Kellnerin war erfrischend freundlich und familiär, die Getränkebestellung wurde unverzüglich aufgenommen und so wählten wir eine Flasche südafrikanischen Weißwein zu Salatbuffet, Gemüsesuppe und Poularde mit Parmesankruste auf Tagliatelle an fruchtiger Tomatensoße… Das Salatbuffet enttäuschte uns auch an unserem 2. Abend nicht. Eine große Auswahl an verschiedensten Salaten und Gemüse, Beilagen, Brot, diverse Sorten Essig und Öl zum Verfeinern oder aber auch 2 fertige Dressingsoßen, die wirklich ziemlich gut waren.
Unsere Suppe ließen wir trotzdem wieder zurückgehen. Mehlpampe mit Gemüse und ordentlich Geschmacksverstärker gehören eben mal nicht zu den Speisen, die wir gern in einem 4-Sterne-Haus essen möchten.
Die Poularde sah auf den ersten Blick sehr gut aus. Beim essen erwiesen sich die Tagliatelle als verkocht und die Tomatensoße wieder dermaßen verwürzt, dass sie allenfalls an eine Beutelsuppe erinnerte, nicht aber an eine leckere Tomatensoße.
Die Defizite, die das Personal beim sachkundigen Umgang mit Wein hatte, soll bei unserer Kritik nicht unerwähnt bleiben. Abgesehen davon, dass man den Wein nicht sofort im Weinkeller fand und wir ihn deshalb auf der Karte zeigen mussten, wurde uns doch prompt die Erklärung geliefert, diesen Sauvignon Blanc (!) gäbe es in rot und weiß, das könne man schon mal verwechseln… den Weinkühler gab es nur auf ausdrückliche Bestellung (wozu muß ein Weißwein auch kalt bleiben…der soll ja schließlich getrunken werden) und erwies sich als Sektkühler mit kaltem Wasser, da die Eismaschine derzeit defekt sei… hysterischer Lachanfall, die Zweite…
Da ich mich an das Dessert nicht erinnere, gehe ich davon aus, dass auch dies nicht der Brüller war…gute Süßspeisen merke ich mir nämlich IMMER!
Einen Bonuspunkt gab es trotz allem für unsere Bedienung. Sie mühte sich redlich mit uns und für den Faux Pas mit dem Wein gab es dann den Espresso (naja…da ginge auch noch Einiges) auf ihre Kosten… eine unerwartete, aber sehr nette Geste!!!
Tag 3 und 4 – Die Wendung zum Glück
Frühstück … wie bereits am Vortag, bombastisch! Neben einer „Grundausstattung“ fanden sich andere Wurst-, Käse- und Kuchensorten als zuvor auf dem Buffet. Mir gingen fast die Augen über. Wiederholt wunderte ich mich gehörig über das steile Gefälle an Qualität zwischen Frühstücksbuffet und 4-Gänge-Menü am Abend… was mich auf einen Gedanken brachte:
Monate zuvor hatte ich in diesem Haus geschlemmt und war begeistert, zerrte meinen Liebsten hierher und erlebte nun eine derart negative Überraschung, was das Essen anbetraf? Das konnte doch nicht sein…. An der Rezeption buchten wir flink von Halbpension auf a la Karte um und siehe da – das Wunder geschah:
Schwarzwurzelschaum und Bärlauchcreme, Saiblingsfilet und Lachsschnitte, die zarteste Versuchung, seit es Rumpsteaks gibt und ein exzellenter Jagdteller mit dreierlei Fleisch und Schmorgemüse, … die Speisen a la Karte waren überhaupt kein Vergleich zum Essen, dass Halbpensionsgäste vorgesetzt bekamen. Die Speisekarte des Hauses ist zwar recht übersichtlich, wechselt dafür aber regelmäßig und liest sich überaus appetitanregend kreativ!
Der Wildschweingulasch war „ganz zufällig“ an 2 Tagen hintereinander „gerade aus“, was uns zur Vermutung veranlasste, dass generell gar kein Wildschwein im Haus sei und uns zu dem Hinweis verleitet, bestimmte Wildgerichte doch mit einem Hinweis zu versehen, wenn sie mangels Vorrat nicht täglich zu bewerkstelligen sind.

Unser Fazit:
Restaurant und Küche haben starke Defizite und dringenden Verbesserungsbedarf! Das Personal ist unterbesetzt und mit zu vielen Lehrlingen überfordert, wobei es dann nicht verwundert, dass allabendlich 2-3 vollbeladene Tabletts laut scheppernd zu Bruch gehen und Gäste maximal freundlich bedient werden, ihnen aber keine selbstbewussten (weil gut geschulten) Servicekräfte gegenübertreten, sondern ängstliche kleine Mäuse, die Kritik nicht konstruktiv, sondern persönlich nehmen und sich von einer ehrlichen Meinungsäußerung (zum Wein oder Essen…) völlig verunsichern lassen. Pluspunkt ist der gleich bleibend freundliche Ton aller Bedienungen.
Halbpension…im Schindelbruch nie wieder! Die Speisen dieser Kategorie sind nicht zufrieden stellend und entsprechen nicht einem Haus, das mit 4 Sternen wirbt.
Frühstücksbuffet und a la Karte-Speisen dagegen bestehen den Test mit Bestnoten.
Das Plus:
Mit einem kulinarischen Kalender, den man im Internet abrufen oder beim Besuch bzw. Anruf erfragen kann, werden regelmäßig wechselnde, geschmackliche (An)Reize geschaffen.
Die Hotelanlage befindet sich ca. 7,5 km nordöstlich von Stolberg, direkt am Fuße des großen Auerberg, unterhalb der größten Stahlkreuzkonstruktion der Welt (Josephskreuz) in einer malerischen Gegend. Wer Ruhe sucht (nirgends Handynetz), ist hier genauso gut aufgehoben, wie jemand, der gern mit dem Rad oder zu Fuß unterwegs ist. Das Hotel bietet mit Haupthaus, kleinen Jägerhütten, einem Nebengelass und verschiedenen Ferienhäusern für jeden Anspruch die passende Schlafgelegenheit. Die Zimmer sind rustikal, gemütlich und zweckmäßig eingerichtet und verfügen teilweise über Balkon oder Terrasse. Parkplätze und ein Fahrradkeller für mitgebrachte Räder sind ausreichend vorhanden.
SchindelbruchSPA. Ein kleines Schwimmbad sorgt für Badefreuden mitten im Wald, eine Saunalandschaft mit einer finnischen und einer Dampfsauna nebst Ruheraum für die nötige Entspannung nach einer langen Tour durch den Südharz. Das integrierte Beautyzentrum bietet den Gästen neben den klassischen Kosmetikbehandlungen Wellnessrituale aus der ganzen Welt, die höchsten Ansprüchen genügen. Der Wellness- und Beautybereich ist modern mit viel Feinsinn gestaltet – Wohlfühlen vorprogrammiert!
Das Freizeitangebot. Sanja und Max Benz sorgen mit ihrem gesamten Team ständig dafür, dass es niemandem im Schindelbruch langweilig wird. Das ganze Jahr über bietet das Haus ein weites Feld an Veranstaltungen und sportlichen Highlights, sei es ein Oldtimertreffen, eine schön-schaurige Walpurgisnacht oder ein Radelwochenende mit Radfahrlegende „Täve“ Schur. Täglich gibt es ein Sportprogramm, das zwischen Aqua-Fitness, Qui Gong, Nordic Walking wechselt. Ebenso kann man ganze Fitness-Wochen buchen, Nordic Walking-Kurse oder Kneipp-Lehrgänge.
Und wer die Augen offen hält, dem begegnet da auch schon mal Heidi Klum mit Familie oder unser (hoffentlich dopingfreies) Team Milram.
Alle aktiven Gäste kommen hier voll auf ihre Kosten!
Das Personal. Angefangen von der „Chefetage“ bis hin zum Lehrling sind alle Angestellten des Hotel Schindelbruch um das Wohl ihrer Gäste bemüht. Ein Lächeln und ein nettes Wort kommen genauso von Herzen wie die kompetente Beratung an der Rezeption und im Wellnessbereich (Restaurant bleibt bei der Kompetenz leider außen vor). Wir fühlten uns willkommen, gut beraten und umsorgt.
Familie Benz verlässt leider den Schindelbruch zum Ende des Monats und wendet sich neuen Aufgaben in Bad Kissingen zu. Wir behalten Euch und Euer Engagement für den Schindelbruch in der bestmöglichen Erinnerung und wünschen für den neuen Wirkungskreis alles Gute!


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Dienstag, 14. August 2007

Jetzt gehts los......

Da sind wir!
Naja... oder fast!
Zumindest sind wir der Ansicht, dass wir unsere (gastronomischen) Erfahrungen mit dem Rest der Welt teilen sollten...auch wenn wir (so bleibt zu befürchten) des öfteren so klingen werden, wie die beiden 'netten' älteren Herren aus der Loge des Muppet-Theaters...
Weit- und vielgereist werden wir ab sofort an dieser Stelle unsere Eindrücke aus den verschiedensten Küchen und Hotels veröffentlichen und freuen uns auf eine interessierte und diskutierfreudige Leserschaft!

Derzeit befinden wir uns mitten im Harz. Wie es uns im Wellness- und Vitalhotel "Schindelbruch" gefallen und geschmeckt hat, ob wir eine Empfehlung aussprechen oder lieber abraten... seid gespannt!!!