Amerikanische Küche ist nicht wirklich unser Ding...alles viel zu groß, zu üppig, zu süß, zu fett...Wenn aber ein Starkoch sich aufmacht, um im Land der unbegrenzten Möglichkeiten nach guter Küche zu suchen und man die Möglichkeit bekommt, mit ihm darüber zu sprechen, dann ist das unbedingt einen Beitrag im Küchenschreck wert.
So geschehen heute im Sat.1-Studio, in dem ich -neben all der Hotel- und Küchentesterei- als Make up Artist arbeite. Jamie Oliver, der Kult-Koch-Entertainer, kam vorbei, um sein neues Buch "Jamies Amerika" zu promoten.
Sympatisch ist er, der 34jährige Brite, der immer wieder Schlagzeilen macht, weil er z.B. das Nachdenken über Produktkonsum durch die Vergasung wuscheliger Küken anregt oder das Einheitsessen an englischen Schulen auf den Kopf gestellt hat. Geduldig signiert er die Kochbücher, die wohl die gesamte Redaktion zur Unterschrift vorlegte und ebenso geduldig und charmant ließ er die Schmink-Prozedur über sich ergehen.Und genauso entspannt plauderte er mit unseren Moderatoren über das Menü, das er für Familie Obama gekocht hat, fasziniert darüber, dass die beiden Obama-Mädchen ihm ordentlich zur Hand gingen und darüber, dass er die Küche der Downing Street No. 10 für die wohl schrecklichste der Welt hält. Natürlich auch über sein Buch, denn dafür war er ja zu Gast bei Sat.1.
"Jamies Amerika" ist ein Ausflug in die unterschiedlichsten Gerichte amerikanischer Küche. Die Vielfalt der Rezepte beweist, dass es in den USA eben nicht nur Hamburger, Donuts & Co. gibt, sondern dass die Gerichte durch jahrzehntelange Einwanderei den unterschiedlichsten Einflüssen unterliegt. Das wohl lustigste Rezept: Ein Huhn mit einer Bierdose gestopft.... und hier wird garantiert nicht verraten, warum die Amis die Hühner so auf ihre Grills packen... selbst lesen ist angesagt!










